Veröffentlicht am 06. Juli 2016

Vivantes Prostatazentrum durch weiteren OP-Roboter gestärkt

Das Prostatazentrum von Vivantes ist mit einem zweiten DaVinci-Robotersystem ausgestattet worden. Der neue OP-Roboter wird an den Standorten Auguste-Viktoria-Klinikum, Klinikum im Friedrichshain und Klinikum Am Urban zum Einsatz kommen. Am Humboldt-Klinikum ist bereits ein entsprechender OP-Roboter vorhanden. Vivantes ist damit nun in der Lage, an vier von acht Klinikstandorten roboter-assistierte Operationen anzubieten.

Operationen mit dem DaVinci-Robotersystem werden in erster Linie bei der Behandlung von Prostata- und Nierenkrebs sowie Rekonstruktionen des Harntraktes eingesetzt. Sie gelten als besonders schonende Alternative zu offenen Operationen und sind eine Weiterentwicklung der minimal-invasiven Chirurgie. Mit der Anschaffung eines weiteren DaVinci-Robotersystems konnte das Vivantes Prostatazentrum entscheidend gestärkt werden.

Das Vivantes Prostatazentrum Berlin ist an vier Klinik-Standorten lokalisiert, welche von renommierten Experten geleitet werden:

  • Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum - Chefarzt MU Dr. Mario Zacharias
  • Vivantes Klinikum im Friedrichshain - Chefarzt Prof. Dr. Jan Roigas
  • Vivantes Klinikum Am Urban - Chefarzt PD Dr. Ahmed Magheli und Chefarzt PD Dr. Stefan Hinz
  • Vivantes Humboldt-Klinikum - Chefärzte Prof. Dr. Steffen Weikert und Dr. Christian Klopf

Ein OP-Roboter kann und soll den Arzt nicht ersetzen, aber er kann ein sehr präzises Werkzeug sein. Das DaVinci-Robotersystem vergrößert den OP-Bereich visuell um das 10-fache und bietet 3D-Optik. Der Arzt kann dadurch noch präziser operieren. Im Vivantes Humboldt-Klinikum wird bereits seit Februar 2014 in der Urologie mit der Unterstützung eines Roboters operiert. Seit Herbst 2015 erfolgt der Einsatz dieser Technik auch in der Speiseröhren-Chirurgie. Mittelfristig plant Vivantes den Einsatz von Robotersystemen auch in weiteren Fachgebieten wie beispielsweise der Gynäkologie zu etablieren.

Durch Unterstützung des OP-Roboters gelingt eine Verknüpfung minimal-invasiver Techniken mit den präzisen manuellen Präparationstechniken der offenen OP-Verfahren. Der "Roboter" führt die Operationsschritte dabei nicht automatisch aus, sondern überträgt lediglich die Finger-Hand-Bewegungen des Operateurs besonders präzise auf die Instrumente. Über kleine Schnitte können so auch komplexe Operationen präzise durchgeführt werden.

 

Quelle: vivantes.de

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